Speicher für E-Ladestationen

Der Aufbau von Ladeinfrastruktur scheitert in der Praxis fast nie an der Ladesäule selbst, sondern am vorhandenen Netzanschluss. Wenn E-Fuhrparks, Mitarbeiterparkplätze oder DC-Schnelllader installiert werden, erzeugen diese kurzfristig eine extrem hohe Leistung, die das lokale Stromnetz überfordert. Ein Batteriespeicher kann die Ladeleistung puffern und PV-Strom genau dann nutzbar machen, wenn die Fahrzeuge wirklich laden.

Warum ist das Thema relevant?

Ein teurer oder oft sehr langsamer Netzausbau durch den Netzbetreiber lässt sich mit dem richtigen Speichersystem elegant umgehen oder zumindest verschieben. Darauf kommt es bei der Planung an:

  • Ladeleistung und Gleichzeitigkeit prüfen: Wenn morgens oder abends mehrere Fahrzeuge gleichzeitig anstecken, summiert sich die Leistung enorm. Der Speicher muss in kW stark genug dimensioniert sein, um diese massiven Leistungsspitzen (Peaks) abzufedern.
  • Netzanschluss entlasten: Der Speicher lädt sich schonend aus dem Netz oder der PV-Anlage auf, wenn wenig Strom im Betrieb benötigt wird. Stecken die Autos an, gibt der Speicher die Energie in hoher Geschwindigkeit ab – der Netzanschluss bleibt unberührt.
  • PV-Strom für Fahrzeuge speichern: Oft scheint die Sonne, wenn die Firmenfahrzeuge unterwegs sind. Ein Speicher macht den günstigen PV-Überschuss zeitversetzt nutzbar, wenn die Autos abends an den Hof zurückkehren.
  • Lademanagement mit EMS koppeln: Ein Speicher allein reicht nicht. Das Speichersystem (EMS) muss intelligent mit dem Last- und Lademanagement der Wallboxen kommunizieren (z. B. via Modbus), um die Stromflüsse perfekt aufeinander abzustimmen.

Passende Produkte und Lösungen

Je nach Anzahl der Ladepunkte und Ladeleistung (AC oder DC) setzen wir auf folgende Systemarchitekturen:

  • OmniCube A215: Mit starken 105 kW Lade-/Entladeleistung und voller Modbus-Steuerbarkeit die perfekte All-in-One-Basis für kleine bis mittlere Firmenfuhrparks und Mitarbeiterparkplätze.
  • Elecnova Container-Lösungen: Die hochintegrierte Wahl für größere Ladeparks, Autobahn-Raststätten oder Logistikzentren, die in den Megawattstunden-Bereich gehen.
  • PotisBank: Unsere Großspeicherlösung für das anspruchsvolle Megawatt-Charging (HPC-Laden) von E-LKW oder großen Bus-Flotten.

Welche Daten brauchen wir für Ihre Planung?

Damit beim gleichzeitigen Laden nicht die Sicherungen fallen, benötigen wir vorab genaue Projektdaten:

  • Anzahl der geplanten Ladepunkte (AC oder DC) und deren Ladeleistung
  • Informationen zu Ladezeiten und Nutzerstruktur (Fuhrpark, Mitarbeiter, Kunden)
  • Ihr 15-Minuten-Lastprofil des aktuellen Betriebs
  • Die verfügbare Netzanschlussleistung und aktuelle Stromrechnung
  • PV-Leistung und Erzeugungsdaten (falls PV den Fuhrpark laden soll)
  • Informationen zu kritischen Verbrauchern (falls zusätzlich Ersatzstrom gewünscht ist)
  • Aufstellort und Fotos der Gegebenheiten

FAQ

Was kostet eine Speicherprüfung bei SpeicherCampus?

Die erste technische Prüfung und Einschätzung durch unser Engineering-Team ist völlig kostenlos und unverbindlich.

Welche Daten brauche ich für eine Anfrage?

Am wichtigsten sind Ihr 15-Minuten-Lastprofil, eine aktuelle Stromrechnung sowie Daten zur PV-Anlage und zum Netzanschluss.

Bietet SpeicherCampus auch die Installation an?

Ja, SpeicherCampus verbindet Produktportfolio, Engineering, Inbetriebnahme und Service. Wir liefern funktionierende Systeme, keine Einzelteile.

Machen Sie den ersten Schritt

Senden Sie uns Lastprofil, Stromrechnung, PV-Daten und Projektziel. SpeicherCampus prüft, welche Speichergröße, Leistung und Produktklasse sinnvoll ist.