Speicherplanung

Von der Idee zur funktionierenden Anlage

Ein professionelles Speicherprojekt beginnt nicht mit der Frage, wie viele kWh gekauft werden sollen. Es beginnt mit dem Energieprofil des Standorts.

Schritt 1: Ist-Zustand verstehen

Wir prüfen Jahresverbrauch, Lastprofil, Stromrechnung, Netzrechnung, Netzanschluss, PV-Anlage, Einspeisebegrenzungen, geplante Verbraucher, Ladeinfrastruktur, kritische Verbraucher und die Schaltanlage.

Schritt 2: Lastprofil analysieren

Das Lastprofil zeigt Grundlast, Tagesverlauf, Nachtverbrauch, Lastspitzen, Dauer und Häufigkeit der Spitzen sowie PV-Überschusszeiten. Ohne Lastprofil bleibt Speicherplanung eine Schätzung.

Schritt 3: PV und Speicher abstimmen

PV-Größe allein sagt nicht, ob ein Speicher sinnvoll ist. Entscheidend ist, wie viel PV-Strom direkt verbraucht wird, wann Überschüsse entstehen und ob AC- oder DC-Kopplung (MPPT) sinnvoll ist.

Schritt 4: Netzanschluss und Trafo prüfen

Der Netzanschluss ist häufig der Flaschenhals. Speicher können den Anschluss entlasten, aber keine Netzplanung ersetzen. Besonders bei E-Mobilität und Industrie wichtig.

Schritt 5: Ersatzstrom definieren

Ersatzstrom ist ein Schutzkonzept. Es müssen Verbraucher, Leistung, Anlaufströme, Überbrückungsdauer, Netztrennung, Schutztechnik, PV-Nachladung und Generator bewertet werden.

Schritt 6: Wirtschaftlichkeit bewerten

Starke Speicherprojekte kombinieren mehrere Nutzen: PV-Eigenverbrauch, Peak Shaving, E-Mobilität, Netzanschlussoptimierung und zukünftige Flexibilität (dynamische Tarife).

Schritt 7: System auswählen

Erst nach Analyse wird entschieden, ob ein kompakter Speicher, der OmniCube A215, eine flüssigkeitsgekühlte Lösung, ein mobiler Speicher oder eine Containerlösung (PotisBank) sinnvoll ist.

Sie haben bereits ein konkretes Speicherprojekt?

Wirtschaftlichkeit, Dimensionierung und die passende Produktklasse (z.B. OmniCube A215) können wir nur mit den richtigen Daten bewerten. Nutzen Sie dafür bitte unser technisches Lead-Formular.